Über 100 Jahre Atemschutz bei der Feuerwehr Bremerhaven
Atemschutz, Schutz des Feuerwehrmannes vor schädigenden Gasen, Dämpfen und Rauch, war damals und ist heute das primäre Problem der Feuerwehren und der Gerätehersteller.
Nach einer Zeit, in der man den Atemschutz nach der alten Vorschrift "Nehmt den Bart zwischen die Zähne und dann hinein und durch den Qualm" befahl und einsetzte, wurde später der Mundschwamm als persönliches Atemschutzmittel des Feuerwehrmannes für lange Zeit eingesetzt.
Auch das erste Rauchfiltergerät enthielt Schwämme als Filtermaterial in einer Filterbüchse. Während dieser Zeit gab es bei der Wiener Feuerwehr Versuche mit "Pressluft-Behältergeräten".
Nach einer Zeit, in der man den Atemschutz nach der alten Vorschrift "Nehmt den Bart zwischen die Zähne und dann hinein und durch den Qualm" befahl und einsetzte, wurde später der Mundschwamm als persönliches Atemschutzmittel des Feuerwehrmannes für lange Zeit eingesetzt.
Auch das erste Rauchfiltergerät enthielt Schwämme als Filtermaterial in einer Filterbüchse. Während dieser Zeit gab es bei der Wiener Feuerwehr Versuche mit "Pressluft-Behältergeräten".
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| Anstelle eines Lungenautomaten wurde damals eine von Hand regulierbare Dosiervorrichtung benutzt, die den maulkorbartig von der Kopfhaube hängenden Atembeutel und damit den Geräteträger mit Atemluft versorgte. Eine ständige Entwicklung sorgte für die Erhöhung des Fülldruckes (damals 25 bar) und die Anwendung lungengesteuerter Druckminderer. Hier wurde 1902 von der Firma Dräger mit der Entwicklung der Sauerstoff-Kreislaufgeräte mit Regeneration der Ausatemluft ein entscheidender Durchbruch erzielt. Die Einsatzdauer betrug mit dem Gerät KGL 30 fast eine halbe Stunde. Diesem Fortschritt schloss sich die Bremerhavener Feuerwehr im Jahre 1920 an und beschaffte die ersten Sauerstoff-Schutzgeräte. |
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| Fast 20 Jahre wurde mit diesen Geräten der Atemschutz betrieben, bis ein weiterer Aufstieg in diesem Gerätesektor die Schutzgeräte KG 120 und KG 210, den sogenannten "Heeres-Atmer" zur Anwendung brachten. Dieses Gerät, das die Bremerhavener Feuerwehr bis 1979 einsetzte, gewährte eine durchschnittliche Einsatzdauer von einer Stunde. Die Hersteller von Atemschutzgeräten taten sich mit der Entwicklung von Pressluftatmern schwer. In den 60er Jahren gelang den Firmen Dräger und Auer mit der Fertigung des 2-Flaschen-Gerätes DA 58 ein großer Fortschritt auf diesem Geräte-Sektor. |
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| Als Anfang der 70er Jahre die 300-bar-Technik eingeführt wurde, nahm die Berufsfeuerwehr Bremerhaven diese bahnbrechende Technik an und erweitert mit 56 Pressluftatmern des Typs PA 54 den Atemschutzgeräte-Bestand. In den 80er Jahren wurden Pressluftatmer der PA-80-Bauserie vorgehalten. Dem Fortschritt und der Weiterentwicklung entsprechend aufgeschlossen gegenüberstehend, wurde auch der weitere Innovationsstand erkannt. Aus diesem Grunde sind bis Anfang 1994 alle vorhandenen 100 Atemschutzgeräte gegen den neuen High-Tech-Pressluftatmer vom Typ PA 94 mit dem vielversprechenden Überdrucksystem, das mehr Sicherheit des Benutzers garantiert, ausgetauscht worden. Ein zukunftsweisender Schritt ist damit im Bereich des Atemschutzes vollzogen. | ![]() |
| Der Pressluftatmer PA 94 setzt sich zusammen aus: Grundgerät, Druckluft-Flasche, Lungenautomat und Atemschutzmaske. Neben den normalen Druckluft-Flaschen setzt seit 1998 die Feuerwehr Bremerhaven auch die leichten Druckluft-Flaschen aus Kohlefaser-Verbundwerkstoff ein. |
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Quelle: Der Rote Hahn von Dieter Umbach & Archiv Feuerwehr Bremerhaven |













