Feuerwehr Bremerhaven

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Historische Brandberichte

1931 - Großfeuer auf dem "Brinkama Hof"

Großfeuer auf dem Brinkama Hof

Die Freiwillige Feuerwehr Lehe hat einen Toten zu beklagen

Am 28. August 1931  gegen 3. 45 Uhr morgens war die Freiwillige Feuerwehr Weddewarden zu einem Großfeuer auf dem Binkama`schen-Hof gerufen worden. Da das Feuer sich schon sehr weit entwickelt hatte, mußten die Berufsfeuerwehr Wesermünde und die Freiwillige Feuerwehr Lehe zur Verstärkung geholt werden. Im Laufe der Löscharbeiten stürzte die Giebelwand um und verletzte den Obersteiger Gerhard Schmidt von der Freiwilligen Feuerwehr Lehe am Kopf und Beinen schwer  und der Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Behrens wurde an den Beinen verletzt. Die beiden Verletzten wurden mit einem Krankenwagen  ins Krankenhaus transportiert.  Der Obersteiger Schmidt verstarb zwei Stunden nach der Einlieferung in dem Krankenhaus Wesermünde Lehe ( jetzt: Gesundheitsamt).  Er hinterließ eine Frau und vier Kinder. Eine Untersuchung ergab, daß die beiden Feuerwehrleute schuldlos an dem Unfall waren.

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1913 - Großfeuer auf der Tecklenborg Werft

Großfeuer auf Tecklenborgs Werft
Brandbericht der Berufsfeuerwehr Bremerhaven

Mächtige Rauchwolken, begleitet von einem wahren Funkenregen, der sich über den nördlichen Teil Bremerhavens und das Freigebiet des Nachbarortes Lehe ergoß, kündete am Montag, den 16. Juni, abends kurz nach 10 Uhr, den Ausbruch eines Großfeuers an.
E
s brannte auf Tecklenborgs Werft in der Nachbarstadt Geestemünde, und zwar war dort aus bisher noch nicht ermittelter Ursache in dem bedeutenden, mit wertvollen größtenteils ausländischen Edelhölzern angefüllten Holzlager ein Feuer zum Ausbruch gekommen, das bald auf die daneben liegende Sägerei übergriff.

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1904 - Großfeuer in Lehe

Leher Tageblatt
Montag, den 29. August 1904
Zeitungsbericht über das Großfeuer bei der Firma Wilh. Rogge

Begünstigt von dem letzten Sonnenschein des Sommers war der gestrige Sonntag  (28.08.) so recht dazu angetan, die wenigen schönen Stunden, die wir noch im Freien verleben können, draußen zu begehen. Viele rüsteten sich zum Aufbruch, da gellten mittags, kurz nach 1 Uhr Feuerrufe und Hornsignale durch die sonntägliche Stille. Auf dem Fabrikgrundstück der Firma W. Rogge an der Hafenstraße war ein Brand ausgebrochen. Ehe man noch an ein Weitergreifen der verheerenden Flammen dachte, hatte der auffrischende Nordwestwind das Feuer in rasender Geschwindigkeit über den Platz gejagt, wo es an den leicht aufgetürmten Holzstößen, an den Sägespähnen reichliche Nahrung fand.

Das Feuer griff weiter um sich und sprang schon auf die Stallgebäude über. Durch das geheul eines Hundes veranlaßt, öffnete man gewaltsam die Stalltüren; man konnte die im Stalle stehenden sechs Pferde und den Hund nur noch eben mit knapper Not dem sicheren Untergang entreißen. Mittlerweile, um 1 Uhr 26 Min. erschien die Leher Feuerwehr auf der Brandstätte. Man sah direkt, daß das Eingreifen in den Herd des Feuers nutzlos war und beschränkte sich darauf, das Kontor und die anliegenden Häuser zu schützen.
Mit den vorhandenen Mitteln leisteten die Feuerwehrleute fast Übermenschliches
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