Feuerwehr Bremerhaven

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Startseite Pressemitteilungen Pressemitteilung Nr. 14 vom 09.02.2010

Pressemitteilung Nr. 14 vom 09.02.2010

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Glatteis führt zu massiven Einsatzanstieg im Rettungsdienst

Bereits um 13:00 Uhr sind über 60 Notfälle in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle eingegangen. Drei zusätzliche Einsatzfahrzeuge vom Deutschen-Roten-Kreuz (DRK) zur Unterstützung auf der Zentralen Feuerwache. Insgesamt 12 Rettungsfahrzeuge und zwei Notarztfahrzeuge mit dem Personal der Feuerwehr im Einsatz.

(har) Seit den frühen Morgenstunden hat sich das Einsatzaufkommen der Notfalleinsätze aufgrund des Glatteises massiv erhöht. Mit dem Einsetzen des Schneefalls und des Berufsverkehrs stieg die Anzahl der eingehenden Notfallmeldungen in der Bremerhavener Feuerwehr- und Rettungsleitstelle. Auf der Zentralen Feuerwache werden neun Rettungsfahrzeuge für die Notfallrettung und ein Notarztfahrzeug vorgehalten. Besetzt werden die Fahrzeuge durch das Personal der Feuerwehr, die für die Notfallrettung als Rettungssanitäter (50%) oder Rettungsassistent (50%) ausgebildet sind. Um den schnell zunehmenden Notfalleinsätzen nachzukommen wurden drei Krankentransportwagen vom Deutschen-Roten-Kreuz zur Unterstützung auf der Zentralen Feuerwache geholt. Die Fahrzeuge sind jedoch nur für einen Krankentransport ausgerüstet und nicht für die Notfallrettung. Die medizinische Ausstattung musste kurzfristig auf das Niveau eines Rettungsfahrzeuges der Feuerwehr aufgestockt werden. Dazu nutzte man das Equipment des Abrollcontainers für den Massenanfall von Verletzen (kurz: ManV). Der Container wird für Rettungseinsätze mit mehreren Verletzten an einer Einsatzstelle vorgehalten.

Ein zusätzliches Notarzteinsatzfahrzeug wurde ebenfalls eingerichtet, um die schwereren Notfälle zu versorgen. Zeitweise befanden sich alle Einsatzfahrzeuge im Einsatz, so dass aus dem Landreis Cuxhaven weitere Rettungsfahrzeuge zur Unterstützung im Stadtgebiet eingesetzt wurden. Hierbei handelte es sich um eine gegenseitige Unterstützung, da auch im Landkreis ein erhöhtes Aufkommen an Notfällen zu verzeichnen war. Das Verletzungsmuster umfasste kleinere Kopfplatzwunden bis hin zu schweren Knochenbrüchen die umgehend medizinisch behandelt werden mussten. Erst am späten Nachmittag entspannte sich die Situation auf den Straßen der Seestadt Bremerhaven.