Katastrophenschutz

Der Katastrophenschutz ist durch die Ereignisse der vergangenen Jahre wieder präsent geworden. Den meisten Menschen noch in Erinnerung sind die Flutkatastrophen der Elbe und der Oder, die Schneekatastrophe 1978/79 oder im November 2005 im Münsterland oder die fast jährlich auftretenden Waldbrandkatastrophen in Südeuropa. Aber auch andere Schadensereignisse, die durch Krieg und Terrorismus ausgelöst werden, können die Einsatzkräfte des täglichen Lebens an ihre Grenzen bringen.

Hier beginnt die Aufgabe der Ortskatastrophenschutzbehörde. Es sind die erforderlichen Vorbereitungsmaßnahmen zu planen und zu ergreifen. Hierzu gehören insbesondere

  • die Entscheidungen der zuständigen Behörden zu koordinieren und die Leitung der Abwehrmaßnahmen zusammenzufassen
  • Amtshilfe von anderen Dienststellen und sonstigen Trägern öffentlicher Aufgaben anzufordern
  • der Einsatz der mitwirkenden ehrenamtlichen Hilfeleistungskräfte zu leiten und
  • die Wahrnehmung dieser Aufgaben mit den Beteiligten zu planen und vorzubereiten

Die Ortskatastrophenschutzbehörde muss die Gefährdungen in ihrem Zuständigkeitsbereich analysieren und die für die Katastrophenabwehr erforderlichen Kräfte ermitteln. Weiterhin sind die planerischen und materiellen Vorbereitungen zur Abwehr von Katastrophen zu treffen und ein dafür geeigneter und erforderlicher Kreis von Personen ist für die Tätigkeit im Katastrophenschutzstab sowie in den Technischen Einsatzleitungen zu befähigen und auszubilden.