Laufbahngruppen

Laufbahngruppen allgemeine Information

Die Ausbildung der Einsatzbeamten des feuerwehrtechnischen Dienstes im Lande Bremen für die Laufbahngruppe 1 und 2 findet an der Akademie für Feuerwehr und Rettungsdienst der Feuerwehr Bremerhaven und die Ausbildung der Laufbahngruppe 2 (zweites Einstiegs-amt) am Institut der Feuerwehr in Münster statt. Die Ausbildungsabschnitte und -inhalte sind in der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für das Land Bremen geregelt. Als Ausbilder werden externe Referenten und Einsatzbeamte der Feuerwehr Bremerhaven mit zusätzlicher fachlicher und pädagogischer Qualifikation eingesetzt.

Die Feuerwehr bietet einen der wohl interessantesten und abwechslungsreichsten Berufe. Zu jeder Tages- oder Nachtzeit - ob im Rettungsdienst, in der Brandbekämpfung, bei der Technischen Hilfeleistung oder im Katastrophenschutz – egal, wo es zu Unglücken oder Unfällen kommt, ist sie zur Stelle. Sie wollen uneigennützig, teamorientiert und verantwortungsbewusst handeln? Dann kommen Sie zu uns und bewerben sich zum Zeitpunkt einer aktuellen Stellenausschreibung.

Der Beruf bei der Feuerwehr Bremerhaven umfasst folgende Gebiete:

• Brandbekämpfung
• Schiffsbrandbekämpfung
• Technische Hilfeleistung
• Bootsausbildung/Wasserrettung
• Feuerwehr- und Rettungstaucherausbildung
• Rettungsassistentenausbildung, zukünftig Notfallsanitäterausbildung
• Maschinistenausbildung
• Führerscheine/Fahrsicherheitstraining
• CBRN
• Höhenrettung
• Absturzsicherung
• Technische Fortbildungen für Mitarbeiter der feuerwehreigenen Werkstätten

Die Feuerwehr Bremerhaven ist ein eingespieltes Team, das sich aus Feuerwehrfrauen und -männern zusammensetzt, die ihr Handwerk verstehen, sich ständig fit halten und weiterbilden müssen, um jederzeit die Sicherheit unserer Bürger sowie ihre eigene garantieren zu können.

Dienstbetrieb

Der Dienst auf der Zentralen Feuerwache besteht aus den Einsätzen, Arbeiten an den Dienstfahrzeugen, feuerwehrtechnischen Geräten, anfallenden Tätigkeiten zur Aufrechterhal-tung der Einsatzbereitschaft und dem Alarmbereitschaftsdienst. Zu einer optimalen Einsatz-vorbereitung gehören natürlich auch Unterrichte, Einsatzübungen sowie der Dienstsport. Auf freiwilliger Basis besteht die Möglichkeit, im Rahmen der Betriebssportgemeinschaft der Feuerwehr Bremerhaven an Sportarten, wie z. B. Fußball oder Eishockey, teilzunehmen und sich so über den Dienstsport hinaus fit zu halten.

Erwartungen

Von einer/m Feuerwehrfrau/-mann werden Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Einsatzwille erwartet. Vertrauenswürdiges Verhalten innerhalb und außerhalb der Dienststelle ist ebenso Pflicht, wie die Befolgung dienstlicher Anordnungen. Teamfähigkeit, kameradschaftliches Verhalten sowie die volle Hingabe für den Beruf gelten als Grundvoraussetzungen für einen reibungslosen Dienstbetrieb.

Voraussetzungen für ein Beamtenverhältnis bei der Feuerwehr Bremerhaven

In das Beamtenverhältnis darf nur berufen werden, wer

1. Deutsche oder Deutscher im Sinne des Artikels 116 des Grundgesetzes ist oder die Staatsangehörigkeit
a) eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder
b) eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder
c) eines Drittstaates, dem Deutschland und die Europäische Union vertraglich einen entsprechenden Anspruch auf Anerkennung von Berufsqualifikationen eingeräumt haben, besitzt.

2. die Gewähr dafür bietet, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes einzutreten und

3. die nach Landesrecht vorgeschriebene Befähigung besitzt.

Außerdem müssen die Bewerber mindestens 18 Jahre alt und dürfen nicht vorbestraft sein.

Bewerbungsunterlagen

Wenn alle Bewerbungsunterlagen (tabellarischer Lebenslauf, aktuelle Zeugnisse aus Schule, evtl. Universität, Fachhochschule und Beruf, polizeiliches Führungszeugnis, evtl. sportliche Leistungsnachweise) vorliegen und das Prüfungsergebnis positiv ausfällt, entscheidet eine Kommission über die Auswahl der Bewerber.

Haben Sie Interesse am Beruf der/des Feuerwehrbeamtin/en, dann wenden Sie sich bitte an Ihre Feuerwehr Bremerhaven, die nähere Auskünfte unter der Rufnummer: 0471/590-1227 erteilt.

Ihre Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte nur nach erfolgter Stellenausschreibung an folgende Adresse:

Magistrat der Stadt Bremerhaven
Personalamt (11/2)
Postfach 21 03 60
27524 Bremerhaven

Laufbahngruppe 1 zweites Einstiegsamt

Informationen über die Ausbildung der Laufbahngruppe 1, zweites Einstiegsamt

Personen, die zuvor keine Berührungspunkte mit der Feuerwehr hatten, haben die Möglichkeit, sich mit einer feuerwehrdienlichen abgeschlossenen Berufsausbildung bei einer Stellenausschreibung für die Laufbahngruppe 1 (zweites Einstiegsamt) zu bewerben. Hierfür findet ein gesondertes Auswahlverfahren statt.

Einstellungsvoraussetzungen

In die Laufbahn der Laufbahngruppe 1, zweites Einstiegsamt, kann eingestellt werden, wer

1. mindestens die einfache Berufsbildungsreife und eine abgeschlossene Ausbildung, die für den feuerwehrtechnischen Dienst förderlich ist, nachweist,

2. nach amtsärztlichem Gutachten für den Dienst in der Feuerwehr, einschließlich des Tragens von Atemschutzgeräten G 26, Gruppe III, tauglich ist und

3. nach Feststellung der fachlichen Eignung und körperlichen Belastbarkeit nach einheitlichen Kriterien, die den besonderen Anforderungen des Berufsbildes der Feuerwehrbeamtinnen und Feuerwehrbeamten entsprechen, für den feuerwehrtechnischen Dienst geeignet ist.

• In begründeten Fällen kann mit Zustimmung des Senators für Inneres und Sport auch eingestellt werden, wer eine andere abgeschlossene Ausbildung, als die nach Nummer 1, nachweist.
• Um die fachliche und körperliche Eignung festzustellen, hat die Bewerberin oder der Bewerber vor der Einstellung an einem Auswahlverfahren teilzunehmen.

Vorbereitungsdienst, Laufbahnprüfung

1. Die ausgewählte Bewerberin oder der ausgewählte Bewerber wird unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Widerruf als Brandmeisteranwärterin oder Brandmeisteranwärter eingestellt.

2. Der Vorbereitungsdienst dauert 24 Monate und schließt mit der Laufbahnprüfung I ab.

Die berufspraktischen und fachtheoretischen Ausbildungszeiten untergliedern sich in folgende Ausbildungsabschnitte:

Abschnitt I
• Grundausbildung in der Gefahrenabwehr (Ausbildungsteil I) einschließlich Zwischenprüfung (Qualifikation Truppführerin oder Truppführer) = 26 Wochen

Abschnitt II
• Fachtheoretische Rettungsdienstausbildung (Ausbildungsteil I) = 9 Wochen

Abschnitt III
• Rettungsdienstausbildung – Klinikpraktikum = 11 Wochen

Abschnitt IV
• Einsatzdienstpraktikum am Standort – Rettungsdienstausbildung einschließlich Prüfung zur Rettungssanitäterin oder zum Rettungssanitäter = 6 Wochen

Abschnitt V
• Einsatzdienstpraktikum am Standort im Lösch- und Hilfeleistungsdienst einschließlich Erwerb der Fahrerlaubnis Klasse C = 17 Wochen

Abschnitt VI
• Ausbildung in der Gefahrenabwehr (Ausbildungsteil II) = 6 Wochen

Abschnitt VII
• Fachtheoretische Rettungsdienstausbildung (Ausbildungsteil II) einschließlich staatlicher Prüfung zur Rettungsassistentin oder zum Rettungsassistenten = 13 Wochen

Abschnitt VIII
• Ausbildung in der Gefahrenabwehr (Ausbildungsteil III) einschließlich Laufbahnprüfung (Qualifikation Gruppenführerin oder Gruppenführer) = 16 Wochen

Der zu gewährende Erholungsurlaub ist in der durch die Ausbildungsdienststelle festgelegten Zeit zu nehmen. Über Ausnahmen entscheidet die Dienststelle.

Weitere Informationen:

• Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung beginnt der/die Feuerwehrmann/-frau im Einsatz-Schichtdienst auf der Feuerwache.
• Der/die Brandmeisteranwärter/in erhält während der Laufbahnausbildung Anwärterbezüge.
• Nach Abschluss des Vorbereitungsdienstes und erfolgreicher Laufbahnprüfung wird die Beamtin/der Beamte unter Verleihung der Eigenschaft einer Beamtin/eines Beamten auf Probe zur Brandmeisterin/zum Brandmeister (A 7) ernannt.
• Das Grundgehalt wird, soweit die Besoldungsgruppen nicht feste Gehälter vorsehen, nach Stufen bemessen. Das Aufsteigen in den Stufen erfolgt nach den Erfahrungsstufen. Es wird mindestens das Anfangsgrundgehalt der jeweiligen Besoldungsgruppe gezahlt.
• Das Grundgehalt steigt bis zur fünften Stufe im Abstand von 2 Jahren, bis zur neunten Stufe im Abstand von drei Jahren und darüber hinaus im Abstand von vier Jahren. Daneben werden soziale Leistungen gewährt, wie Beihilfen im Krankheitsfall, Zulagen für den Dienst an Sonn- und Feiertagen sowie zur Nachtzeit.
• Kindergeld wird ebenfalls gezahlt.
• Ein Beamter (m/w) ist von Zahlungen an die Sozialversicherung und Arbeitslosenversicherung befreit. Er ist auch nicht in einer Krankenkasse pflichtversichert. Als Einsatzbeamter hat er Anspruch auf "Freie Heilfürsorge" durch den Arbeitgeber.

Wöchentliche Dienstzeit

• Die wöchentliche Dienstzeit im 24-stündigen Schichtdienst beträgt 48 Stunden.
• Im Rettungsdienst beträgt die Dienstzeit ebenfalls 48 Stunden in der Woche.
• Als Ausgleich für den Dienst an Wochenfeiertagen werden zusätzliche Freischichten gewährt.

Laufbahngruppe 2 erstes Einstiegsamt

Informationen über die Ausbildung der Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt

Regelaufstieg

Für eine/n Feuerwehrfrau/-mann, die/der zuvor die Ausbildung der Laufbahngruppe 1 (zweites Einstiegsamt) absolviert hat, besteht die Möglichkeit, sich bei einer Stellenausschreibung für die Laufbahngruppe 2 (erstes Einstiegsamt) zu bewerben. Hierfür findet ein gesondertes Auswahlverfahren statt.

Einstellungsvoraussetzung

Beamtinnen und Beamte der Laufbahngruppe 1 können zum Vorbereitungsdienst für die Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt der Fachrichtung Feuerwehr, zugelassen werden, wenn

1. sie nach Ablauf der Probezeit mindestens eine Dienstzeit von drei Jahren absolviert haben und
2. nach ihren Fähigkeiten und Leistungen für das erste Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 geeignet erscheinen.

• Für Beamtinnen und Beamte, die die Laufbahnprüfung für die Laufbahngruppe 1, zweites Einstiegsamt, mindestens mit der Note „gut“ bestanden haben, ist nur eine Dienstzeit von zwei Jahren nach Ablauf der Probezeit erforderlich.
• Voraussetzung für die Zulassung ist die Feststellung der Eignung in einem Zulassungsverfahren.
• Die zugelassene Beamtin oder der zugelassene Beamte wird in die Aufgaben der neuen Laufbahn eingeführt. Der Vorbereitungsdienst verkürzt sich auf 12 Monate und schließt mit der Laufbahnprüfung II ab.
• Die Beamtinnen und Beamten verbleiben bis zur Verleihung eines Amtes der Laufbahngruppe 2 in ihrer bisherigen Rechtsstellung. Beim Regelaufstieg brauchen die Ämter der Laufbahngruppe 1 sowie das Amt der Brandinspektorin oder des Brandinspektors nicht zuvor durchlaufen zu werden.

Die berufspraktischen und fachtheoretischen Ausbildungszeiten untergliedern sich in folgende Ausbildungsabschnitte:

Abschnitt I
• Einsatz in Abteilungen/Sachgebieten der eigenen Feuerwehr = 10 Wochen

Abschnitt II
• Ausbildung in der Gefahrenabwehr (Ausbildungsteil I) = 10 Wochen

Abschnitt III
• Ausbildung in der Gefahrenabwehr (Ausbildungsteil II) einschließlich Laufbahnprüfung (Qualifikation Zugführerin oder Zugführer) = 20 Wochen Abschnitt IV • Einsatzpraktikum bei einer Fremdfeuerwehr = 12 Wochen

Der zu gewährende Erholungsurlaub ist in der Regel in der durch die Ausbildungsdienststelle festgelegten Zeit zu nehmen.

Laufbahnbewerber

Personen, die zuvor keine Berührungspunkte mit der Feuerwehr hatten, haben die Möglichkeit sich mit einem feuerwehrdienlichen abgeschlossenen Studium (Bachelorgrad) bei einer Stellenausschreibung für die Laufbahngruppe 2 (erstes Einstiegsamt) zu bewerben. Hierfür findet ein gesondertes Auswahlverfahren statt.

Einstellungsvoraussetzungen

In die Laufbahn der Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt, kann eingestellt werden, wer

1. ein mit einem Bachelorgrad oder gleichwertigem Abschluss abgeschlossenes Hochschulstudium in einer für den Feuerwehrdienst förderlichen Fachrichtung nachweist,
2. nach amtsärztlichem Gutachten für den Dienst in der Feuerwehr, einschließlich des Tragens von Atemschutzgeräten G 26, Gruppe III, tauglich ist und
3. nach Feststellung der fachlichen Eignung und körperlichen Belastbarkeit nach einheitlichen Kriterien, die den besonderen Anforderungen des Berufsbildes der Feuerwehrbeamtinnen und Feuerwehrbeamten entsprechen, für den feuerwehrtechnischen Dienst geeignet ist.

• Um die fachliche und körperliche Eignung festzustellen, hat die Bewerberin oder der Bewerber vor der Einstellung an einem Auswahlverfahren teilzunehmen.

Vorbereitungsdienst, Laufbahnprüfung

• Die ausgewählte Bewerberin oder der ausgewählte Bewerber wird unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Widerruf als Oberbrandinspektoranwärterin oder Oberbrandinspektoranwärter eingestellt.
• Der Vorbereitungsdienst dauert 24 Monate und schließt mit der Laufbahnprüfung II ab.

Probezeit

Nach Abschluss des Vorbereitungsdienstes und des Bestehens der Laufbahnprüfung wird die Beamtin oder der Beamte unter Verleihung der Eigenschaft einer Beamtin oder eines Beamten auf Probe zur Oberbrandinspektorin oder zum Oberbrandinspektor ernannt.

Die berufspraktischen und fachtheoretischen Ausbildungszeiten untergliedern sich in folgende Ausbildungsabschnitte:

Abschnitt I
• Grundausbildung in der Gefahrenabwehr (Ausbildungsteil I) einschließlich Zwischenprüfung (Qualifikation Truppführerin oder Truppführer) = 26 Wochen

Abschnitt II
• Einsatzdienstpraktikum am Standort (einschließlich Erwerb der Fahrerlaubnis Klasse C) = 18 Wochen

Abschnitt III
• Rettungsdienstausbildung einschließlich Prüfung zur Rettungssanitäterin oder zum Rettungssanitäter = 14 Wochen

Abschnitt IV
• Ausbildung in der Gefahrenabwehr (Ausbildungsteil II) = 12 Wochen Abschnitt V • Ausbildung in der Gefahrenabwehr (Ausbildungsteil III) einschließlich Laufbahnprüfung (Qualifikation Zugführerin oder Zugführer) = 20 Wochen

Abschnitt VI
• Einsatzdienstpraktikum bei einer Fremdfeuerwehr = 14 Wochen

Der zu gewährende Erholungsurlaub ist in der Regel in der durch die Ausbildungsdienststelle festgelegten Zeit zu nehmen.

Gemeinsamkeiten

Beim Abschlusslehrgang an einer Landesfeuerwehrschule gibt es keine Unterschiede zwischen Regelaufsteigern und Laufbahnbewerbern. Die Teilnehmer absolvieren gemeinsam den gleichen Abschlusslehrgang.

Wöchentliche Dienstzeit

• Die wöchentliche Dienstzeit im 24-stündigen Schichtdienst beträgt 48 Stunden.
• Als Ausgleich für den Dienst an Wochenfeiertagen werden zusätzliche Freischichten gewährt.
• Die Einsatzfunktionen im Führungsdienst werden in einem gesonderten Plan geleitet.
• Im Tagesdienst (Sachgebietsleiter, Abteilungsleiter) beträgt die wöchentliche Dienstzeit 40 Stunden.

Laufbahngruppe 2 zweites Einstiegsamt

Informationen über die Ausbildung der Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt

Regelaufstieg

Für eine/n Feuerwehrfrau/-mann, die/der zuvor die Ausbildung der Laufbahngruppe 2 (erstes Einstiegsamt) absolviert hat, besteht die Möglichkeit, sich bei einer Stellenausschreibung für die Laufbahngruppe 2 (zweites Einstiegsamt) zu bewerben. Hierfür findet ein gesondertes Auswahlverfahren statt.

Einstellungsvoraussetzung

Beamtinnen und Beamte der Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt, können zum Vor-bereitungsdienst für die Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt, zugelassen werden, wenn

1. sie nach Ablauf der Probezeit mindestens eine Dienstzeit von zwei Jahren in einem Amt der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Feuerwehr absolviert haben oder als Aufsteiger in die Laufbahngruppe 2 gewechselt sind und mindestens eine Dienstzeit von vier Jahren in einem Amt der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Feuerwehr nachweisen können und
2. nach ihren Fähigkeiten und Leistungen für das zweite Einstiegsamt der Laufbahn-gruppe 2 geeignet erscheinen.

Vorbereitungsdienst, Laufbahnprüfung

• Der Vorbereitungsdienst dauert 12 Monate. Ausbildung und Prüfung richten sich nach der Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahn des höheren feuerwehrtechnischen Dienstes im Lande Nordrhein-Westfalen in der jeweils geltenden Fassung. Der Vorbereitungsdienst endet mit der Prüfung für die Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt.
• Die Beamtin oder der Beamte verbleibt bis zur Verleihung eines Amtes der Lauf-bahngruppe 2, zweites Einstiegsamt, in der bisherigen Rechtsstellung. Bei einer Be-förderung in dieses Amt brauchen die noch nicht durchlaufenen Ämter der Laufbahn nicht mehr durchlaufen zu werden.

Laufbahnbewerber

Personen, die zuvor keine Berührungspunkte mit der Feuerwehr hatten, haben die Möglich-keit, sich mit einem feuerwehrdienlichen abgeschlossenen Studium (Mastergrad) bei einer Stellenausschreibung für die Laufbahngruppe 2 (zweites Einstiegsamt) zu bewerben. Hierfür findet ein gesondertes Auswahlverfahren statt.

Einstellungsvoraussetzungen

In die Laufbahn der Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt, kann eingestellt werden, wer

1. ein mit einem Mastergrad oder gleichwertigem Abschluss abgeschlossenes Hoch-schulstudium in einer für den Feuerwehrdienst förderlichen Fachrichtung nachweist,
2. nach amtsärztlichem Gutachten für den Dienst in der Feuerwehr, einschließlich des Tragens von Atemschutzgeräten G 26, Gruppe III, tauglich ist und
3. nach Feststellung der fachlichen Eignung und körperlichen Belastbarkeit nach ein-heitlichen Kriterien, die den besonderen Anforderungen des Berufsbildes der Feuer-wehrbeamtinnen und Feuerwehrbeamten entsprechen, für den feuerwehrtechnischen Dienst geeignet ist.

• Um die fachliche und körperliche Eignung festzustellen, hat die Bewerberin oder der Bewerber vor der Einstellung an einem Auswahlverfahren teilzunehmen.

Vorbereitungsdienst, Laufbahnprüfung

1. Die ausgewählte Bewerberin oder der ausgewählte Bewerber wird unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Widerruf als Brandreferendarin oder Brandreferendar ein-gestellt.
2. Der Vorbereitungsdienst dauert 24 Monate. Das Bewerbungsverfahren, die Ausbil-dung und die Prüfung richten sich nach der Verordnung über die Ausbildung und Prü-fung für die Laufbahn des höheren feuerwehrtechnischen Dienstes im Lande Nord-rhein-Westfalen in der jeweils geltenden Fassung. Ausbildung und Prüfung enden mit der Laufbahnprüfung für die Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt.
3. Bei Einstellung in die Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt, nach Abschluss der Ausbildung wird die Bewerberin oder der Bewerber unter Berufung in das Beamten-verhältnis auf Probe zur Brandrätin oder zum Brandrat ernannt.

Wöchentliche Arbeitszeit

• Die Einsatzfunktionen im Führungsdienst werden in einem gesonderten Plan geleitet.
• Im Tagesdienst (Abteilungsleiter, Amtsleiter) beträgt die wöchentliche Dienstzeit 40 Stunden.