Pressemitteilung Nr. 69 vom 22.07.2013

Gasaustritt aus einem Fahrzeug in einer KFZ- Werkstatt

(rei) Am Montag, den 22. Juli 2013, um 11:09 Uhr, wurde der Integrierten Regionalleitstelle Unterweser-Elbe (IRLS) von Mitarbeiter eines Bremerhavener Autohauses der Austritt von Flüssiggas (LPG), aus einem PKW, der sich auf einer Fahrzeugbühne in der Werkstatt befand, gemeldet.

Die Feuerwehr Bremerhaven rückte mit einem Löschzug, einem Rettungswagen, den Gerätewagen Umweltschutz und dem Einsatzleitdienst aus. Vor Ort stellte die Feuerwehr mit Messgeräten eine Explosionsgefahr in der KFZ Werkstatt fest. Daraufhin musste die Stresemannstraße in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden. Mit speziellen Hochleistungslüftern, die in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden können, wurde die Werkstatt belüftet. Aufgrund technischer Gegebenheiten konnte der Austritt des Gases nicht vollständig verhindert werden.

Durch den Einsatz der Hochleistungslüfter war die Gefahr der Explosion nach ca 30 Minuten behoben, daraufhin konnte die Straße für den Verkehr wieder freigegeben werden. Mit fachlicher Unterstützung des Geschäftsführers und eines Monteurs konnte der Tank von Einsatzkräften der Feuerwehr ausgebaut und ins Freie gebracht werden. Der Tank wurde auf einer Freifläche abseits des Betriebes mit Hilfe eines Sachkundigen der KFZ- Werkstatt und unter Brandschutzmaßnahmen der Feuerwehr gasfrei gemacht. Die Polizei sperrte dafür das Gelände weiträumig ab.

Die Feuerwehr Bremerhaven war insgesamt mit 19 Einsatzkräften vor Ort.

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