Pressemitteilung Nr. 44 vom 06.05.2013

4 Jahre Wirtschaftsbetrieb Rettungsdienst - Stadtrat Hoffmann zieht Bilanz

(bar) Zu Beginn des Jahres 2009 wurde der Rettungsdienst der Feuerwehr Bremerhaven in einen Wirtschaftsbetrieb umgewandelt. Ziel war die langfristige Sicherstellung des hohen Qualitätsstandards im Rettungsdienst.

„Bedingt durch damalige haushaltspolitische Entscheidungen im Lande Bremen waren notwendige Beschaffungen für neue Fahrzeuge und Technik stark gefährdet. Durch die Umwandlung können wir nun die Einnahmen aus dem Rettungsdienst wieder direkt investieren und sind somit unabhängig von der Haushaltssituation“, erläutert der Dezernent der Feuerwehr, Stadtrat Jörn Hoffmann, den Schritt zur Umwandlung in einen Wirtschaftsbetrieb.

Seit dem Entschluss, den Wirtschaftsbetrieb zu gründen, konnten bis zum heutigen Tag 10 neue Rettungswagen (RTW) sowie 2 Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) beschafft werden. Die Ausstattung der Fahrzeuge entspricht dem aktuellen Stand der Technik und wird permanent aktualisiert und auf höchstem Niveau gehalten. „Damit ist der Fahrzeugpark komplett ausgetauscht. Eine Kraftanstrengung, die man ohne Gründung des Wirtschaftsbetriebes nicht gemeistert hätte und die somit den bestmöglichen Standard für unsere Bevölkerung vorhält“, so Stadtrat Jörn Hoffmann.

Das sehr gute Ausbildungsniveau der Feuerwehrfrauen und -männer steht dabei aber nach wie vor im Mittelpunkt. „Durch die Integration der Akademie für den Rettungsdienst in den Wirtschaftsbetrieb haben wir auch hier Anfang des Jahres den richtigen zukunftsweisenden Schritt unternommen. Und mit der Integrierten Regionalleitstelle sind nun alle drei Kernelemente "Ausbildung", "Technik" und "Leitstelle" in den Betrieb eingebunden", fasst Stadtrat Hoffmann die Entwicklung der letzten Jahre zusammen.

„Mit dem Wirtschaftsbetrieb sind wir in nun in der Lage, zukunftssicher die hohe Qualität des Rettungsdienstes bei über 20.000 Einsätzen pro Jahr zum Wohl des Bürgers sicherzustellen. Aus meiner Sicht ist gerade die Notfallrettung einer der Eckpfeiler der staatlichen Daseinsvorsorge und wir werden auch weiterhin alles Notwendige veranlassen, damit diese Dienstleistung auf dem hohen Niveau durch die Feuerwehr verbleibt.“

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