Pressemitteilung Nr. 152 vom 30.11.2017

Feuerwehr Bremerhaven weiterhin für Einsätze auf der Bundesautobahn 27 im Landkreis Cuxhaven zuständig

(ZIM) Seit 1980 übernimmt die Stadt Bremerhaven mit Ihrer Feuerwehr die Aufgaben des Brandschutzes, der Hilfeleistung und des Rettungsdienstes auf Teilen der Bundesautobahn im Landkreis. Der hierfür geltende Vertrag wird nun zum 01. Januar 2018 angepasst. Weiterhin ist die Feuerwehr für den Brandschutz und die Hilfeleistung auf dem 50 km langen Autobahnabschnitt zwischen den Anschlussstellen Uthlede und Nordholz zuständig.

Aufgrund des zunehmenden Einsatzschwerpunktes der Feuerwehr Bremerhaven auf Unfälle und Ereignisse auf der Bundesautobahn und des damit einhergehenden finanziellen Aufwandes war eine Anpassung der bestehenden Vereinbarung jedoch unumgänglich. Die Einsatzzahlen auf der Bundesautobahn 27 haben sich in den letzten Jahren aufgrund der zunehmenden Frequentierung rasant entwickelt. 2015 führte die Feuerwehr 87 umfangreiche personal- und materialintensive Einsätze in der Brandbekämpfung und der technischen Hilfeleistung durch.

In gemeinsamen Gesprächen mit dem Landkreis Cuxhaven und den angrenzenden Gemeinden wurde eine Anhebung der Kostenpauschale ab 2018 vereinbart. Auch zur Sicherstellung notwendiger Finanzierungen werden ab 2018 200.000 € jährlich und ab 2019 für 10 Jahre 250.000 € jährlich als Kostenpauschale an die Stadt Bremerhaven gezahlt. Diese Kosten teilen sich nun die angrenzenden Gemeinden und der Landkreis Cuxhaven.

„Einsätze auf der Autobahn sind herausfordernd und auf Grund des Verkehrs besonders gefährlich für die Einsatzkräfte der Feuerwehr. Moderne Einsatzmittel sind daher unverzichtbar für eine sichere und effektive Gefahrenabwehr. Die ab 2018 jährlich zu zahlenden Kostenpauschalen sollen gemäß der Zusage der großen Koalition in Bremerhaven nun auch vollständig für Investitionen in die Fahrzeug- und Gerätetechnik zur Verfügung stehen, diese Zweckbestimmung begrüße ich außerordentlich“, so der Dezernent der Feuerwehr Bremerhaven, Stadtrat Jörn Hoffmann.

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